CASE 3

UX-Überarbeitung einer Live-Anwendung

Egor Kolenkov eVergabe.de GmbHFestanstellung als UX-Designer/Digital Konzepter

09.2021-12.2025

Kurzfassung

Zwei Jahre nach dem Livegang der flexiblen Vergabe (siehe Case 1) habe ich das Modul im Zuge eines plattformweiten Redesigns überarbeitet. Auf Basis von Nutzungserfahrungen, Feedback und neuen Anforderungen habe ich die bestehende Lösung strukturell und visuell neu geordnet und in eine klarere, konsistentere und übergabereife Version überführt.

Metadaten

Plattform:

eVergabe.de

Kontext:

Refactoring - B2B-SaaS für öffentliche Ausschreibungen

Nutzergruppe:

Auftraggeber in Vergabestellen

Meine Rolle:

UX Designer & Digital Conceptor mit Verantwortung für Analyse, UX-Refactoring, Designsystem-Anwendung und Übergabe an die Entwicklung

Beteiligte:

Projektleitung, fachliche Stakeholder, externer Entwickler

Status:

übergabereif konzipiert

Ausgangslage

Die erste Version der flexiblen Vergabe (siehe Case 1) war ein schneller, funktionaler Wurf: aus Interviews heraus konzipiert, live gebracht und danach im realen Betrieb genutzt. Mit der Zeit wurden neue Anforderungen sichtbar, zusätzliche Feature-Wünsche kamen hinzu und die erste Version wirkte sowohl visuell als auch in Teilen der Interaktion zunehmend überholt.

Herausforderung

Die Aufgabe war deshalb mehr als ein visuelles Redesign. Das Modul musste in das neue Designsystem überführt, in seinen Abläufen neu geordnet und für gewachsene Anforderungen belastbarer gemacht werden, ohne die bestehende Produktlogik neu aufzusetzen.

Überarbeitete Hauptansicht der flexiblen Vergabe im neuen Designsystem.

Mein Beitrag

Analyse der bestehenden Nutzung und Auswertung von Beobachtungen aus dem Livebetrieb

Rückführung von Nutzerfeedback und gewachsenen Anforderungen in eine überarbeitete Struktur

UX-Refactoring der zentralen Screens, Interaktionen und Datenlogik

Anwendung des neuen UI-Designsystems auf das bestehende Modul

Neuordnung von Schaltflächen, Informationsblöcken und Nebenflows

Übergabereife Ausarbeitung für die Entwicklung

Teilnehmerübersicht, Angebotsstatus und Detailprüfung wurden in einen gemeinsamen Arbeitskontext überführt.

Zentrale Idee

Das Refactoring sollte nicht nur neu aussehen, sondern den Kernflow deutlich besser tragen. Hauptaufgaben sollten im Zentrum bleiben, während Zusatzaufgaben und komplexere Nebenflows so organisiert werden, dass sie erreichbar sind, ohne den Nutzer unnötig aus dem Arbeitskontext herauszuziehen.

Komplexität im Refactoring

Die Überarbeitung beschränkte sich nicht auf Designsystem und Oberflächenlogik. Parallel mussten auch neue Anforderungen wie einfache Leistungsverzeichnisse, die Angebotsöffnung im Vier-Augen-Prinzip und angrenzende Bereiche wie die Vergabedokumentation in die neue Struktur integriert werden.

Ergebnis

Es entstand eine übergabereife Fassung der flexiblen Vergabe im neuen Designsystem, in der zentrale Arbeitsansichten, Interaktionsflächen und Zusatzfunktionen konsistenter zusammengeführt wurden. Der sichtbare Gewinn lag in einer ruhigeren Oberfläche, besserer Lesbarkeit und einer robusteren Struktur für komplexere Nutzungsszenarien.

Ein vereinfachtes Leistungsverzeichnis wurde als neue Teilfunktion in den bestehenden Flow integriert.

Die Angebotsöffnung im Vier-Augen-Prinzip wurde als dokumentationspflichtiger Nebenflow in die neue Struktur eingebunden.

© 2026 Egor Kolenkov. All rights reserved.

CASE 3

UX-Überarbeitung einer Live-Anwendung

Egor Kolenkov eVergabe.de GmbHFestanstellung als UX-Designer/Digital Konzepter

09.2021-12.2025

Kurzfassung

Zwei Jahre nach dem Livegang der flexiblen Vergabe (siehe Case 1) habe ich das Modul im Zuge eines plattformweiten Redesigns überarbeitet. Auf Basis von Nutzungserfahrungen, Feedback und neuen Anforderungen habe ich die bestehende Lösung strukturell und visuell neu geordnet und in eine klarere, konsistentere und übergabereife Version überführt.

Metadaten

Plattform:

eVergabe.de

Kontext:

Refactoring - B2B-SaaS für öffentliche Ausschreibungen

Nutzergruppe:

Auftraggeber in Vergabestellen

Meine Rolle:

UX Designer & Digital Conceptor mit Verantwortung für Analyse, UX-Refactoring, Designsystem-Anwendung und Übergabe an die Entwicklung

Beteiligte:

Projektleitung, fachliche Stakeholder, externer Entwickler

Status:

übergabereif konzipiert

Ausgangslage

Die erste Version der flexiblen Vergabe (siehe Case 1) war ein schneller, funktionaler Wurf: aus Interviews heraus konzipiert, live gebracht und danach im realen Betrieb genutzt. Mit der Zeit wurden neue Anforderungen sichtbar, zusätzliche Feature-Wünsche kamen hinzu und die erste Version wirkte sowohl visuell als auch in Teilen der Interaktion zunehmend überholt.

Herausforderung

Die Aufgabe war deshalb mehr als ein visuelles Redesign. Das Modul musste in das neue Designsystem überführt, in seinen Abläufen neu geordnet und für gewachsene Anforderungen belastbarer gemacht werden, ohne die bestehende Produktlogik neu aufzusetzen.

Überarbeitete Hauptansicht der flexiblen Vergabe im neuen Designsystem.

Mein Beitrag

Analyse der bestehenden Nutzung und Auswertung von Beobachtungen aus dem Livebetrieb

Rückführung von Nutzerfeedback und gewachsenen Anforderungen in eine überarbeitete Struktur

UX-Refactoring der zentralen Screens, Interaktionen und Datenlogik

Anwendung des neuen UI-Designsystems auf das bestehende Modul

Neuordnung von Schaltflächen, Informationsblöcken und Nebenflows

Übergabereife Ausarbeitung für die Entwicklung

Teilnehmerübersicht, Angebotsstatus und Detailprüfung wurden in einen gemeinsamen Arbeitskontext überführt.

Zentrale Idee

Das Refactoring sollte nicht nur neu aussehen, sondern den Kernflow deutlich besser tragen. Hauptaufgaben sollten im Zentrum bleiben, während Zusatzaufgaben und komplexere Nebenflows so organisiert werden, dass sie erreichbar sind, ohne den Nutzer unnötig aus dem Arbeitskontext herauszuziehen.

Komplexität im Refactoring

Die Überarbeitung beschränkte sich nicht auf Designsystem und Oberflächenlogik. Parallel mussten auch neue Anforderungen wie einfache Leistungsverzeichnisse, die Angebotsöffnung im Vier-Augen-Prinzip und angrenzende Bereiche wie die Vergabedokumentation in die neue Struktur integriert werden.

Ergebnis

Es entstand eine übergabereife Fassung der flexiblen Vergabe im neuen Designsystem, in der zentrale Arbeitsansichten, Interaktionsflächen und Zusatzfunktionen konsistenter zusammengeführt wurden. Der sichtbare Gewinn lag in einer ruhigeren Oberfläche, besserer Lesbarkeit und einer robusteren Struktur für komplexere Nutzungsszenarien.

Ein vereinfachtes Leistungsverzeichnis wurde als neue Teilfunktion in den bestehenden Flow integriert.

Die Angebotsöffnung im Vier-Augen-Prinzip wurde als dokumentationspflichtiger Nebenflow in die neue Struktur eingebunden.

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